» Zweiter Tag der Typo.
Eigentlich wollte ich ja zu Andreas Frohloff, Kalligraphie zu lernen und zu machen. Doch leider zu voll. Nun kommt Andreas Trogisch und stellt seine Software Layout-o-Mat vor. Eine Software über ASCII-Mac und nicht über das universielle Format XML? Hust. Mal sehen. 3 von 5 Guillemets.
Dann die Typeradio-Show. Der Ablauf war dem des 33pt-Events sehr ähnlich, aber hatte einen eigenen Charakter, da dazu »The Great Orlando« (der Buchstabenübersetzer) und eigens am Overhead-Projektor animierte ACTs (mit Shampoo, Brause, Buchstabennudeln usw.) kamen. Sehr schöne Aktionen. 5 von 5 Guillemets.
Jetzt gab es lecker Mittagessen. Lobenswert.
Jetzt referierte Holger Schmidhuber von fuenfwerken aus Wiesbaden und referierte über die Visualisierung von Musik, u.a. Bjørk oder Stockhausen. Sehr spannend. 4 von 5 Guillemets.
Und jetzt: eBoy. Spielzeuge aller Art: Pixel, Playmobils, Holz, Lego und etc. etc. Amüsant und spielerisch und toll umgesetzt. Design der anderen Art. 5 von 5 Guillemets.
PAUUUUUUUUSE. So viel kreatives Input muss man ja verkraften. Im Gespräch mit Henning Krause (dem Schriftentwerfer der Trivia – nur kurz, Ivo sprach 3 Stunden lang mit ihm) sprachen wir über dies und das, war schön. Dann sprach ich kurz mit Herrn Schmidhuber. Dann mit Dan Reynolds.
Underware: »Familienspiel«. Arbeit, Familie und Vergnügen. So ist Underware. Arbeiten fürs Geld, Mutter fürs Essen und Vergnügen auf Workshops und Konferenzen. Kurz wurde die neue Schriftfamilie Fakir vorgestellt. 5 von 5 Guillemets.
Jetzt schnell noch Kaffee und Kuchen. Lecker mit Obst. Weiter geht´s mit Juli Gudehus, die in einem amüsanten Vortrag alles mögliche aus dem Agenturalltag im Zusammenhang mit dem Sport stellt. 3 von 5 Guillemets.
Jetzt Ellen Lupton. Genial. Mit kräftigen Wörtern und amüsanten Fotos und Anekdoten unterstreicht sie ihren Kampf gegen die »Anti-«Typographie. Sehr lobenswert, obwohl schon altbekannt. Trotzdem 5 von 5 Guillemets.
Jetzt der große Auftritt von Chip Kidd. Genial. Einfach. Frisch. Neu. Mit seinen Arbeiten und seiner Eitelkeit und genialen Rede hat er das Publikum gewonnen. Mit seinen Buchcover-Arbeiten, gespickt mit lustig-würzigen Anekdoten, und anderen Arbeiten für den Musiker Paul Simon gab er einen tiefen Einblick in sein kreatives Schaffen. Einfach klasse. 6 von 5 Guillemets. Yay!
Zum Schluß zum Ablachen: die Powerpoint-Karaoke. Man muss hier in schnellster Zeit Powerpoint-Präsentationen, die so dermaßen überladen sind, überzeugend und gut präsentieren. Klasse. 4 von 5 Guillemets.
Gut. Bis morgen. Ich hoffe, HD Schellnack und Jürgen nochmal zu sehen. Wie schon gesagt, ein ausführlicherer Bericht und Fotos später! Es geht morgen weiter mit Thoring, Small, Grauel, Günder&Dommer&Siebert, Voelker, LettError, karlssonwilker/bruhn/schalansky, TypoCoffee/TypoTalk, Waterfall und zuletzt Hickmann. Und ich freue mich auf die TypoNight.

Typo
20.05.2006



1.
Ivo schreibt am 20. Mai 2006, 00:50 [#]:
Auch hier muss ich dich leider etwas korrigieren. Das Projekt, dass Chip Kidd eindrucksvoll vorstellte, war das neue Album von Paul Simon.
Ich hoffe übrigens ebenfalls, dass es noch einmal die Gelegenheit geben wird, mit Jürgen Siebert zu plaudern. Jetzt aber erst einmal eine gute Nacht.